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SpinMama Datenschutz: so gehen wir mit Daten im Spielerkonto um

Ein Casinokonto kommt nicht ohne persönliche Daten aus. Für die Registrierung, die Altersprüfung, jede Einzahlung und jede Auszahlung brauchen wir Angaben, die sonst nur eine Bank kennt. Gerade deshalb halten wir es für selbstverständlich, offen zu erklären, was wir speichern, warum wir es tun, an wen Daten gehen und wann wir sie wieder löschen. Diese Erklärung gilt für alle Konten auf spinmamade.casino und beschreibt auch, wie Kontoinhaber ihre Rechte nach der DSGVO wahrnehmen können.

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Für wen diese SpinMama Datenschutzerklärung gilt

Diese Erklärung betrifft alle Personen, die ein Konto bei SpinMama eröffnen oder eröffnen möchten, und alle Besucherinnen und Besucher der Website, auch ohne Konto. Für Besucher ohne Konto spielt vor allem der Abschnitt zu Gerätedaten und Cookies eine Rolle, denn mehr erfahren wir über sie in der Regel nicht. Sobald ein Konto existiert, kommen deutlich mehr Daten hinzu, und um diese geht es auf dieser Seite hauptsächlich.

Wir verarbeiten Daten nach den Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das bedeutet in der Praxis drei Dinge: Wir brauchen für jede Verarbeitung einen Zweck und eine Rechtsgrundlage, wir erheben nur so viel, wie für diesen Zweck nötig ist, und wir behalten Daten nicht länger als erforderlich. Das klingt abstrakt, wird aber in den folgenden Abschnitten sehr konkret.

Diese Erklärung ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von SpinMama, in denen beschrieben ist, warum bestimmte Angaben, etwa ein Adressnachweis, überhaupt verlangt werden. Was Cookies betrifft, haben wir eine eigene, ausführlichere Cookie-Richtlinie geschrieben. Wer eine Frage hat, die hier nicht beantwortet wird, erreicht unser Team über die Wege auf der Seite Kontakt, der Live-Chat ist rund um die Uhr besetzt.

Welche Daten wir bei der Registrierung erheben

Bei der Registrierung fragen wir nach E-Mail-Adresse, Passwort, Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Anschrift, Telefonnummer, sofern angegeben, und der gewünschten Kontowährung. Das Passwort speichern wir nicht im Klartext, sondern nur als verschlüsselten Hashwert. Selbst unser Support kann es nicht einsehen, deshalb wird bei einem vergessenen Passwort immer ein Link zum Zurücksetzen verschickt.

Zusätzlich halten wir fest, wann und von welcher IP-Adresse aus das Konto angelegt wurde, und ob die Zustimmung zu Werbe-E-Mails erteilt wurde oder nicht. Diese Zustimmung ist freiwillig und lässt sich jederzeit in den Kontoeinstellungen widerrufen, ohne dass das Konto davon betroffen ist.

Warum so viele Angaben, wo andere Dienste mit einer E-Mail-Adresse auskommen? Weil wir sicherstellen müssen, dass nur volljährige Personen spielen, dass jede Person nur ein Konto führt und dass Gewinne an den richtigen Menschen ausgezahlt werden. Ein Geburtsdatum, das nicht zum Ausweis passt, fällt spätestens bei der ersten Auszahlung auf. Wir bitten deshalb darum, die Daten von Anfang an korrekt einzugeben. Wie die Registrierung im Einzelnen abläuft, zeigt die Seite zur SpinMama Registrierung und zum Login.

Während der Nutzung kommen Daten hinzu, die das Konto selbst erzeugt: Login-Zeitpunkte, geänderte Einstellungen, gesetzte Limits, aktivierte Boni und Teilnahmen an Aktionen. Auch die Aktivierung der 2-Faktor-Authentifizierung wird gespeichert, damit das System beim Login weiß, dass ein zweiter Code abgefragt werden muss.

Verifizierung, Zahlungen und Geldwäscheprüfung

Vor der ersten Auszahlung prüfen wir die Identität. Dafür werden ein Ausweisdokument, ein Adressnachweis und ein Nachweis des Zahlungsmittels hochgeladen. Auf diesen Dokumenten stehen Angaben wie Ausweisnummer, Staatsangehörigkeit, Foto und Unterschrift. Wir verwenden sie ausschließlich zur Identitätsprüfung, zur Altersprüfung und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten. Für Marketing nutzen wir sie nie.

Bei jeder Ein- und Auszahlung verarbeiten wir Transaktionsdaten: Betrag, Währung, Zeitpunkt, gewählte Methode, Transaktionsnummer und den Status. Vollständige Kartennummern speichern wir nicht selbst, diese liegen beim Zahlungsdienstleister. Wir sehen in der Regel nur die ersten und letzten Ziffern, was genügt, um eine Karte eindeutig dem Konto zuzuordnen. Bei E-Wallets und Kryptowährungen speichern wir die Wallet-Kennung, an die ausgezahlt wird.

Dazu kommt die Geldwäscheprüfung. Als Glücksspielanbieter sind wir verpflichtet, ungewöhnliche Zahlungsmuster zu erkennen und zu prüfen. Dafür gleichen wir Kontodaten automatisiert mit Sanktionslisten und Listen politisch exponierter Personen ab und bewerten Transaktionen nach Risikomerkmalen. In Einzelfällen fragen wir nach der Herkunft der Mittel, etwa mit einer Gehaltsabrechnung. Wir verstehen, dass das manchen zu weit geht. Die Pflicht besteht aber unabhängig davon, wie wir sie persönlich finden, und sie schützt am Ende auch ehrliche Kontoinhaber. Welche Unterlagen bei Auszahlungen typischerweise gefragt sind, beschreibt die Seite Wie funktioniert die SpinMama Auszahlung?.

Eine automatisierte Prüfung führt bei uns nicht allein zu einer endgültigen Entscheidung über ein Konto. Schlägt das System an, schaut sich immer ein Mitarbeiter des Compliance-Teams den Fall an.

Spielverlauf, Bonusdaten und Spielerschutz

Jede Runde in jedem Spiel wird protokolliert: Spiel, Einsatz, Ergebnis, Zeitpunkt und Kontostand vor und nach der Runde. Das ist nicht Neugier, sondern Notwendigkeit. Ohne dieses Protokoll könnten wir weder eine strittige Runde nachprüfen noch den Fortschritt einer Umsatzbedingung berechnen. Der Bonusfortschritt, der im Konto angezeigt wird, entsteht genau aus diesen Daten. Gleiches gilt für Cashback, das am Ende der Woche aus den Nettoverlusten berechnet wird, und für Rakeback oder Missionen im Bonus-Shop. Details zu diesen Aktionen stehen auf der Bonusseite.

Die Spiele selbst laufen auf den Servern der Studios. Damit eine Runde gestartet werden kann, übermitteln wir eine pseudonyme Spieler-ID, die Währung und den Einsatz an das jeweilige Studio. Name, Adresse oder Ausweisdaten erhält ein Studio nicht.

Einen besonderen Zweck hat die Auswertung des Spielverhaltens für den Spielerschutz. Wir achten auf Muster, die auf ein problematisches Spielverhalten hindeuten können, etwa stark steigende Einzahlungen in kurzer Zeit, sehr lange Sitzungen in der Nacht oder mehrfach abgebrochene Auszahlungen, um das Geld weiter zu verspielen. Fallen solche Muster auf, kann sich unser Team melden und auf Limits oder eine Pause hinweisen. Gesetzte Limits, Pausen und Selbstausschlüsse speichern wir ebenfalls, damit sie technisch durchgesetzt werden können. Mehr dazu auf der Seite zum verantwortungsvollen Spielen.

Support-Chats, E-Mails und Gerätedaten

Gespräche im Live-Chat und E-Mails an den Support speichern wir. Das hat zwei Gründe: Wenn ein Anliegen über mehrere Tage läuft, muss der nächste Mitarbeiter wissen, was bereits besprochen wurde. Und bei Beschwerden ist der Verlauf oft das wichtigste Beweismittel, für beide Seiten. Wer im Chat Dokumente oder Screenshots schickt, sollte darauf achten, keine unnötigen Daten zu zeigen, etwa vollständige Kartennummern oder fremde Kontoauszüge.

Beim Besuch der Website und bei der Nutzung des Kontos fallen technische Daten an: IP-Adresse, Browsertyp und Version, Betriebssystem, Spracheinstellung, Bildschirmauflösung, ungefährer Standort auf Länderebene sowie Datum und Uhrzeit der Zugriffe. Diese Daten brauchen wir, um die Seite überhaupt ausliefern zu können, um sie für mobile Geräte anzupassen und um Missbrauch zu erkennen. Ein Login aus einem anderen Land zehn Minuten nach einem Login aus Deutschland ist zum Beispiel ein typisches Warnsignal für ein kompromittiertes Konto.

Zur Betrugsabwehr verwenden wir außerdem einen sogenannten Geräte-Fingerabdruck, also eine Kombination technischer Merkmale, mit der sich ein Gerät wiedererkennen lässt. Damit erkennen wir etwa, wenn von einem Gerät aus mehrere Konten eröffnet werden. Auf Werbezwecke übertragen wir diese Information nicht.

Wer SpinMama über eine Verknüpfung auf dem Startbildschirm nutzt, wie auf der Seite zur SpinMama App beschrieben, wird technisch genauso behandelt wie im Browser, weil die Verknüpfung nichts anderes als eine Browserseite ist.

Cookies und ähnliche Technologien

Cookies sind kleine Textdateien, die der Browser speichert. Ohne einige davon würde das Casino nicht funktionieren, denn der Login, eine begonnene Einzahlung in der Kasse und die gewählte Sprache müssen von Seite zu Seite erhalten bleiben. Diese notwendigen Cookies setzen wir ohne Einwilligung, weil sie für den Dienst unerlässlich sind.

Alle übrigen Cookies, also für Präferenzen über das Notwendige hinaus, für Statistik und für Marketing, setzen wir erst, wenn im Cookie-Banner zugestimmt wurde. Die Entscheidung lässt sich jederzeit ändern, über den Link zu den Cookie-Einstellungen in der Fußzeile. Wir finden, dass ein Banner, bei dem "Ablehnen" schwerer zu finden ist als "Akzeptieren", kein ehrliches Banner ist, und haben beide Schaltflächen deshalb gleich gestaltet.

Statistik-Cookies nutzen wir, um zu verstehen, welche Bereiche der Seite gut funktionieren und wo Besucher hängen bleiben, zum Beispiel wenn auffällig viele Personen den Registrierungsprozess an derselben Stelle abbrechen. Marketing-Cookies helfen uns zu erkennen, über welche Werbung jemand zu uns gekommen ist. Personen mit aktivem Selbstausschluss erhalten von uns keine Werbung, auch nicht über Marketing-Cookies, soweit wir das technisch steuern können.

Welche Kategorien genau im Einsatz sind, wie lange Cookies gespeichert bleiben und wie sie sich im Browser löschen lassen, erklärt unsere ausführliche Cookie-Richtlinie von SpinMama.

Zwecke und Rechtsgrundlagen im Überblick

Jede Verarbeitung braucht eine Rechtsgrundlage nach Artikel 6 DSGVO. Bei einem Casinokonto sind das vor allem vier: die Erfüllung des Vertrags, also des Spielerkontos selbst, gesetzliche Pflichten, etwa im Bereich Geldwäsche, unser berechtigtes Interesse, zum Beispiel an der Betrugsabwehr, und die Einwilligung, etwa für Werbung. Die folgende Tabelle ordnet die wichtigsten Zwecke zu.

ZweckDatenRechtsgrundlage
Konto eröffnen und führenRegistrierungsdaten, Login-Daten, EinstellungenVertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b
Alters- und IdentitätsprüfungAusweis, Adressnachweisgesetzliche Pflicht, Art. 6 Abs. 1 lit. c
Ein- und AuszahlungenTransaktionsdaten, ZahlungsnachweisVertragserfüllung und gesetzliche Pflicht
GeldwäscheprüfungKontodaten, Transaktionen, Herkunft der Mittelgesetzliche Pflicht, Art. 6 Abs. 1 lit. c
Spielbetrieb und BonusberechnungSpielverlauf, BonusfortschrittVertragserfüllung, Art. 6 Abs. 1 lit. b
SpielerschutzSpielverhalten, Limits, Sperrengesetzliche Pflicht und berechtigtes Interesse
Support und BeschwerdenChats, E-Mails, AnhängeVertragserfüllung und berechtigtes Interesse
Sicherheit und BetrugsabwehrGerätedaten, IP-Adresse, Geräte-Fingerabdruckberechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f
Werbe-E-Mails und Marketing-CookiesE-Mail-Adresse, Cookie-KennungenEinwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a
Statistikpseudonyme NutzungsdatenEinwilligung, Art. 6 Abs. 1 lit. a

Wo wir uns auf ein berechtigtes Interesse stützen, haben wir abgewogen, ob die Interessen der betroffenen Person überwiegen. Bei Betrugsabwehr fällt diese Abwägung aus unserer Sicht klar aus, denn ein gehacktes Konto schadet vor allem dem Kontoinhaber.

An wen wir Daten weitergeben

Wir verkaufen keine Daten. Weitergegeben werden Daten nur, wenn es für einen der oben genannten Zwecke nötig ist, und dann nur so viel wie nötig. Die Empfänger lassen sich in Gruppen einteilen:

  • Zahlungsdienstleister, also Kartenabwickler, E-Wallet-Anbieter, Banken und Krypto-Zahlungsdienste, erhalten die Daten, die sie zur Abwicklung einer Transaktion brauchen.
  • Spielestudios erhalten eine pseudonyme Spieler-ID, Währung und Einsatzdaten, damit eine Runde gestartet und abgerechnet werden kann.
  • Dienstleister für Identitätsprüfung und Geldwäscheprüfung erhalten Ausweis- und Kontodaten, um Dokumente zu prüfen und Abgleiche mit Sanktionslisten durchzuführen.
  • Technische Dienstleister für Hosting, Sicherheit, E-Mail-Versand und das Chat-System verarbeiten Daten in unserem Auftrag.
  • Dienstleister für Statistik und Marketing erhalten Daten nur, wenn eine Einwilligung vorliegt.
  • Behörden und Gerichte erhalten Daten, wenn wir gesetzlich dazu verpflichtet sind, etwa bei einer Anfrage im Rahmen von Ermittlungen.

Mit allen Dienstleistern, die Daten in unserem Auftrag verarbeiten, haben wir Verträge zur Auftragsverarbeitung geschlossen. Darin ist festgelegt, dass sie die Daten nur nach unseren Weisungen nutzen und angemessen schützen. Die Studios, deren Spiele in der Lobby erscheinen, etwa Evolution, Play'n GO oder NetEnt, sind auf der Seite zu den Spielen bei SpinMama aufgeführt.

Übermittlungen außerhalb der EU

Einige unserer Dienstleister haben ihren Sitz oder ihre Server außerhalb der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums. Das betrifft zum Beispiel Zahlungsdienste mit internationaler Infrastruktur, einzelne Spielestudios oder Anbieter von Cloud- und Sicherheitsdiensten. Bei Kryptowährungen liegt es in der Natur der Sache, dass Transaktionen auf einer weltweit verteilten Blockchain sichtbar sind.

Werden Daten in ein Land außerhalb der EU übermittelt, sorgen wir dafür, dass ein angemessenes Schutzniveau besteht. Das geschieht entweder über einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission für das jeweilige Land oder über Standardvertragsklauseln, die von der EU-Kommission genehmigt wurden, gegebenenfalls ergänzt durch zusätzliche technische Maßnahmen wie Verschlüsselung. Wir prüfen vor jeder neuen Zusammenarbeit, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Ehrlich gesagt lässt sich bei einem international arbeitenden Casino nicht vermeiden, dass Daten Grenzen überschreiten. Wir halten es aber für wichtig, dass das nicht unkontrolliert geschieht. Eine Kopie der jeweils verwendeten Garantien, also etwa der Standardvertragsklauseln, kann über den Support angefordert werden. Bei Daten aus der Verifizierung achten wir besonders darauf, dass sie nur an Dienstleister gehen, die diese Prüfung tatsächlich durchführen, und nicht weiter.

Wie lange wir Daten speichern

Die Speicherdauer hängt vom Zweck ab. Grundsätzlich gilt: Solange ein Konto besteht, bleiben die Daten gespeichert, die für seinen Betrieb nötig sind. Nach der Schließung eines Kontos löschen wir nicht sofort alles, weil gesetzliche Aufbewahrungspflichten das verbieten.

Daten aus der Identitätsprüfung und der Geldwäscheprüfung bewahren wir nach Ende der Geschäftsbeziehung für die gesetzlich vorgeschriebene Frist auf, in der Regel fünf Jahre. Transaktionsdaten unterliegen zudem handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen, die bis zu zehn Jahre betragen können. Spielprotokolle behalten wir so lange, wie sie zur Klärung von Beschwerden und zur Erfüllung von Prüfpflichten erforderlich sind.

Eine Ausnahme mit längerer Dauer gibt es beim Selbstausschluss. Die Information, dass eine Person gesperrt ist, speichern wir mindestens für die Dauer der Sperre und darüber hinaus, soweit es nötig ist, um eine Umgehung durch ein neues Konto zu verhindern. Wir halten das für einen Fall, in dem längeres Speichern im Interesse der betroffenen Person liegt.

Support-Chats speichern wir in der Regel bis zu drei Jahre, Werbeeinwilligungen bis zum Widerruf, und technische Logdaten werden nach wenigen Wochen gelöscht oder anonymisiert. Nach Ablauf aller Fristen löschen wir Daten oder anonymisieren sie so, dass kein Rückschluss auf eine Person mehr möglich ist.

Sicherheit der Kontodaten

Die Verbindung zwischen Browser und unseren Servern ist durchgehend per TLS verschlüsselt, erkennbar am Schloss in der Adresszeile. Ausweisdokumente und Zahlungsnachweise speichern wir verschlüsselt und getrennt von den übrigen Kontodaten. Zugriff darauf hat nur ein kleiner Kreis von Mitarbeitern, die ihn für die Prüfung brauchen, und jeder Zugriff wird protokolliert.

Passwörter liegen nur als Hashwert vor. Für das Konto selbst bieten wir die 2-Faktor-Authentifizierung an, bei der neben dem Passwort ein Code aus einer Authentifizierungs-App abgefragt wird. Wir halten sie für die wirksamste Einzelmaßnahme gegen Kontoübernahmen und empfehlen sie ausdrücklich. Wer sie einrichtet, braucht beim Login etwa fünf Sekunden länger und ist dafür gegen den Großteil aller Angriffe mit gestohlenen Passwörtern geschützt.

Wir senden niemals E-Mails, in denen nach dem Passwort gefragt wird, und unser Support fragt im Chat auch nie danach. Nachrichten, die so etwas verlangen, stammen nicht von uns. Gleiches gilt für Dateien, die angeblich eine SpinMama App enthalten und von unbekannten Seiten zum Download angeboten werden.

Sollte es trotz aller Maßnahmen zu einer Datenpanne kommen, die ein hohes Risiko für betroffene Personen mit sich bringt, informieren wir die Betroffenen und die zuständige Aufsichtsbehörde innerhalb der gesetzlichen Fristen.

Rechte nach der DSGVO und wie sie wahrgenommen werden

Die DSGVO gibt jeder betroffenen Person eine Reihe von Rechten. Wir möchten sie hier nicht nur aufzählen, sondern kurz erklären, was sie im Alltag eines Spielerkontos bedeuten:

  • Auskunft: Es lässt sich jederzeit erfragen, welche Daten wir gespeichert haben, wofür und an wen sie gegangen sind. Wir stellen eine Kopie in einem gängigen Format bereit.
  • Berichtigung: Falsche Daten werden korrigiert. Bei Name und Geburtsdatum brauchen wir dafür einen Nachweis.
  • Löschung: Daten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr nötig sind. Wo Aufbewahrungspflichten bestehen, sperren wir sie stattdessen für jede andere Nutzung.
  • Einschränkung: Die Verarbeitung lässt sich einschränken, etwa während geprüft wird, ob Daten korrekt sind.
  • Datenübertragbarkeit: Daten, die auf Grundlage von Vertrag oder Einwilligung verarbeitet werden, stellen wir auf Wunsch in einem maschinenlesbaren Format bereit.
  • Widerspruch: Einer Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen kann widersprochen werden, einer Verarbeitung zu Werbezwecken jederzeit und ohne Begründung.
  • Widerruf: Eine erteilte Einwilligung lässt sich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.
  • Beschwerde: Unabhängig von uns besteht das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat des Wohnorts.

Ausgeübt werden diese Rechte über unseren Support, im Live-Chat oder per E-Mail. Die aktuelle Adresse steht im Hilfe-Bereich des Kontos und im Chat. Damit wir sicher sind, dass die Anfrage vom Kontoinhaber stammt, kommt sie am besten aus dem eingeloggten Konto oder von der registrierten E-Mail-Adresse. Wir antworten innerhalb eines Monats, meistens deutlich schneller.

Minderjährige und Aktualisierungen dieser Erklärung

SpinMama richtet sich ausschließlich an Personen ab 18 Jahren. Wir erheben wissentlich keine Daten von Minderjährigen. Stellt sich heraus, dass eine minderjährige Person ein Konto eröffnet hat, schließen wir es und löschen die Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Eltern, die vermuten, dass ihr Kind bei uns registriert ist, können sich jederzeit an den Support wenden. Für Familiengeräte empfehlen sich Jugendschutzfilter, die Glücksspielseiten grundsätzlich blockieren. Bei der Verifizierung gleichen wir das Geburtsdatum mit dem Ausweis ab, sodass ein falsch angegebenes Alter spätestens an dieser Stelle auffällt. Daten, die wir in einem solchen Fall nur für die Prüfung brauchten, verwenden wir für nichts anderes.

Diese Erklärung passen wir an, wenn wir neue Funktionen einführen, Dienstleister wechseln oder sich rechtliche Vorgaben ändern. Wesentliche Änderungen, etwa ein neuer Verarbeitungszweck, teilen wir eingeloggten Kontoinhabern vorab mit. Das Datum der letzten Aktualisierung steht in der Fußzeile. Wer wissen möchte, wer hinter SpinMama steht und wie wir arbeiten, findet mehr auf der Seite Über uns, und einen Überblick über das gesamte Angebot gibt die Startseite von SpinMama.

Häufige Fragen

Warum verlangt der SpinMama Datenschutz so viele Angaben bei der Registrierung?

Wir müssen sicherstellen, dass nur volljährige Personen spielen, dass jede Person nur ein Konto führt und dass Gewinne an die richtige Person gehen. Dafür reichen eine E-Mail-Adresse und ein Passwort nicht aus. Werbezwecke spielen bei diesen Pflichtangaben keine Rolle, Werbung setzt eine gesonderte Einwilligung voraus.

Erhalten Spielestudios den Namen oder die Adresse der Spieler?

Nein. Die Studios bekommen nur eine pseudonyme Spieler-ID, die Währung und die Einsatzdaten, damit eine Runde gestartet und korrekt abgerechnet werden kann. Name, Anschrift, Geburtsdatum und Ausweisdaten bleiben bei uns und bei den Dienstleistern, die die Identitätsprüfung durchführen. Ein Studio kann eine Runde also zuordnen, ohne zu wissen, wer gespielt hat.

Kann ein Konto vollständig gelöscht werden?

Ein Konto lässt sich jederzeit schließen. Viele Daten löschen wir danach, einige müssen wir wegen gesetzlicher Aufbewahrungspflichten aus der Geldwäscheprävention und dem Steuerrecht noch für eine bestimmte Zeit behalten. Diese Daten sperren wir für jede andere Nutzung und löschen sie, sobald die Frist abgelaufen ist.

Wie lässt sich eine Auskunft über gespeicherte Daten anfordern?

Am einfachsten über den Live-Chat aus dem eingeloggten Konto oder per E-Mail von der registrierten Adresse. Die aktuelle Support-Adresse steht im Hilfe-Bereich. Wir stellen die Auskunft innerhalb eines Monats bereit, in den meisten Fällen deutlich schneller, und kostenlos, solange Anfragen nicht offensichtlich missbräuchlich gestellt werden.

Wo kann eine Beschwerde zum Datenschutz eingereicht werden?

Zunächst lohnt sich der Weg über unseren Support, weil sich viele Fragen dort schnell klären lassen. Unabhängig davon besteht jederzeit das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren, etwa bei der Behörde am eigenen Wohnort. Dieses Recht hängt nicht davon ab, ob vorher Kontakt mit uns bestand.